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Phoenix-Projekt ermöglicht die Einstellung von 23 Langzeitarbeitslosen

Der Arbeitsintegrationsplan, der mit 382.562 Euro budgetiert ist, beinhaltet die Aufbereitung und Verbesserung von öffentlichen Räumen und Einrichtungen

Das Rathaus von Santa Úrsula hat das „Fenix-Projekt“ zur Arbeitsintegration ins Leben gerufen, eine Aktion, die vom Kanarischen Arbeitsamt und dem Kanarischen Gemeindeverband (Fecam) unterstützt wird. Die Initiative, die mit einem Budget von 382.562 Euro ausgestattet ist, wovon die Stadtverwaltung 136.000 Euro beisteuert, ermöglicht die Einstellung von 23 Langzeitarbeitslosen für einen Zeitraum von 12 Monaten.

Wie der Bürgermeister der Stadt, Juan Acosta, ausführte, „bietet diese Initiative Menschen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, insbesondere über 45 Jahre und Frauen, eine Arbeitsmöglichkeit. „Unter den gegenwärtigen Umständen stagniert der Arbeitsmarkt – betont der Bürgermeister – und die Arbeitslosigkeit nimmt nur zu, so dass bei der Auswahl der Mitarbeiter für dieses Projekt vorrangig diese Gruppen berücksichtigt wurden, die sonst kaum eine Chance hätten, einen Arbeitsplatz zu finden und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Die Stadträtin für Beschäftigung, Marina Lorenzo, erklärt, dass die Stadtverwaltung mit dem „Phönix-Projekt“ ein doppeltes Ziel verfolgt: „Einerseits, dass Nachbarn mit Schwierigkeiten bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt, die sich in einer prekären Situation befinden oder davon bedroht sind, Zugang zu einem Arbeitsplatz erhalten, und andererseits, dass Arbeiten und Dienstleistungen, die für die Gemeinde von Interesse sind, durchgeführt werden und sich somit positiv auf die gesamte Gemeinschaft auswirken“.

So wird sich dieses Beschäftigungsprogramm auf die Verbesserung, Instandhaltung und Anpassung der öffentlichen Freizeiträume, der kulturellen Einrichtungen und des ethnographischen Erbes der Stadt konzentrieren, was auch zu ihrer Aufwertung und Verbesserung beiträgt, sowohl zum Nutzen der lokalen Bevölkerung als auch um Besucher anzuziehen und so das wirtschaftliche Wachstum, den Tourismus und das soziale Santa Ursula zu fördern.

Während der 12-monatigen Projektlaufzeit werden auch Reinigungs- und Aufbereitungsarbeiten an städtischen Gebäuden, Arbeiten zur Verbesserung der Zugänglichkeit in verschiedenen Bereichen und Anlagen sowie Sozialarbeit durchgeführt. Gleichzeitig wird die Arbeit des Heimhilfedienstes verstärkt, um die Lebensqualität unserer älteren und abhängigen Menschen zu verbessern.
Zu diesem Zweck wurden unter anderem 23 Personen mit den Berufsbildern Bau- und Reinigungsarbeiter, Maurer, Maler, Klempner, Schreiner, Verwaltungsassistent, Pflegehelfer und Sozialarbeiter eingestellt. Ebenso wurden Anstrengungen unternommen, um die von den Arbeitslosen am meisten nachgefragten Berufe und Tätigkeiten zu fördern, darunter Bau- und Reinigungsberufe, um die Konsolidierung der Arbeitslosigkeit in der Gemeinde unter den Bürgern über 45 Jahren, die ihre Leistungen ausgeschöpft haben und von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, einzudämmen.

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