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In Puerto de la Cruz sind bereits 11 Hotels geöffnet

Puerto de la Cruz war einst die touristische Hauptstadt der Kanarischen Inseln. Nur wohlhabende Leute konnten sich eine Reise nach Puerto de la Cruz auf Teneriffa leisten. Millionäre und Weltenbummler trafen sich hier in den 60ern und 70ern. Man fühlte sich privilegiert, an diesem paradiesischem Ort sein zu dürfen. Weißer Sandstrand war zu dieser Zeit nicht gefragt. Das Besondere war es, zwischen den Felsen im Atlantik zu baden. Teilweise bauten die Hotels Leitern an die rutschigen Felsen. Man genoß die Verbindung mit der einzigartigen Natur am Fuße des „La Orotava-Tales“ mit Blick auf den mit Schnee bedeckten Teide (4000m).

Puerto de la Cruz war etwas ganz Besonderes. Fotografen setzten den Touristen einen Papagei auf die Schulter und verewigten diesen Moment. Wolfgang Kiessling taten die Tiere leid, kaufte sie den Fotografen ab und gründete damit 1972 den Loropark.

Es war ein Luxus, im Cafe de Paris einen Kaffee und ein Stück deutschen Kuchen zu verzehren. Die guten alten Zeiten.

Dann wurde plötzlich Sonne, Strand und Disco modern. Damit konnte Puerto de la Cruz nicht mithalten. Es mussten viele neue Konzepte her. Ein ständiger Kampf um jeden Touristen.

Den alten Charme hat die Stadt aber nicht verloren.

Und dann kam Corona. Alle Hotels geschlossen. Ein Schock von dem es nicht einfach wird, sich zu erholen.

Deshalb ist es eine wunderschöne Nachricht, dass die ersten Hotels den Betrieb wieder aufgenommen haben.

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