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Fast zwei Wochen ohne Coronavirus-Todesfall auf den Kanarischen Inseln

13 Tage ohne Todesfall auf den Kanaren. Nur die infizierten Immigranten auf Fuerteventura besorgniserregend.

Die Kanarischen Inseln beendeten den ersten Freitag nach dem Lockdown mit nur zwei neuen positiven Ergebnissen für das Coronavirus. Damit stieg die Zahl der auf den Inseln registrierten Fälle auf 2.432, seit der erste Fall eines deutschen Touristen Ende Januar in La Gomera auftrat.

Laut Statistiken des Gesundheitsministeriums wurden fünf weitere Patienten als genesen bestätigt, was bedeutet, dass 2.195 Menschen die Krankheit im Archipel bereits überwunden haben. Es gibt noch 75 aktive Fälle, von denen 72 in ihren Häusern isoliert sind, einer ins Krankenhaus eingeliefert wird und zwei Betten auf Intensivstationen (ICU) belegen.

Auf Teneriffa sind 1.503 die meisten Fälle, gefolgt von Gran Canaria (605), La Palma (107), Lanzarote (85), Fuerteventura (79), La Gomera (8) und El Hierro (3). Am meisten sind die 40- bis 49-Jährigen mit 427 Fällen betroffen. Und unter den 80jährigen sind mit 76 die meisten Todesfälle.

Auch wenn auf Fuerteventura über 30 Infizierte durch Flüchtlinge aus Afrika hinzugekommen sind. So stellen sie doch keine Gefahr dar. Alle wurden von einem Hubschrauber der Guardia Civil aus dem Atlantik gefischt, direkt ins Krankenhaus zur Untersuchung und danach in ein Wohnheim in die Quarantäne gebracht.

Es gab eine Falschmeldung in den Sozialen Medien. Es sei ein infizierter Flüchtling ausgebrochen, was die Bevölkerung sehr beunruhigte. Aber es war nur ein böser Scherz.

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