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Die Rentenversicherung steht vor dem Zusammenbruch von Gran Canaria bis El Hierro.

Die Renter sind sauer. Anträge, die normalerweise in ein paar Wochen bearbeitet werden, dauern nun Monate. Schon vor der Corona-Krise reichten die Termine für die Menschen nicht aus. Seit Corona werden von den wenigen Terminen nur noch 20% bearbeitet. Vor der Pandemie wurden in der Provinz Las Palmas monatlich um die 11.700 Menschen bedient. Im August 2020 waren es nur 2.680.

Laut den Gewerkschaften CC OO und UGT ist die Situation katastrophal und führt dazu, dass einige auf die Insel El Hierro reisen, um beispielsweise ihre Rente zu bearbeiten. Ab dem Moment, in dem eine Person in den Ruhestand geht, hat sie drei Monate Zeit, um ihre neue Situation zu bearbeiten und die Rente zu beziehen. Diese drei Monate können rückwirkend berechnet werden, aber nach dieser Frist geht das Recht verloren. Daher müssen viele nach El Hierro „oder wo auch immer“ fahren.

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