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Die Guardia Civil entdeckt in Fuerteventura ein Sportboot mit 179 Kilo Fisch

Das Boot wurde vom Patrouillenboot der Seestreitkräfte von Fuerteventura weniger als eine Meile vor der Stadt El Cotillo entdeckt, da die maximal erlaubte Menge pro Person und Lizenz in diesem Gebiet 5 Kilo beträgt.
Alle beschlagnahmten Waren wurden von den Beamten an eine Wohltätigkeitsorganisation übergeben.

Januar 2021 – Die Guardia Civil der Seestreitkräfte von Fuerteventura hat am Nachmittag des vergangenen 20. Januar 2021 ein Sportboot verwaltungsmäßig angezeigt, das bei dieser Aktion 179 Kilo verschiedener Fische (Schwarm, Hundshai und Wrackfisch) mit einem Erstverkaufswert auf Fischmärkten von über 1000 Euro erbeutet hat.
Überwachung der kanarischen Küste
Die Guardia Civil führt neben ihren verschiedenen Aufgaben der Überwachung der spanischen Hoheitsgewässer, des Natur- und Umweltschutzes, der Kontrolle und Inspektion von Fischerei- und Sportbooten u. a. auch die Überwachung und Kontrolle der Küste durch, was zu Aktionen wie dieser führt, die die Einhaltung der Gesetze gewährleisten, die eine verantwortungsvolle Fischerei garantieren.
Um 15:30 Uhr an diesem Tag lokalisierten und kontrollierten die Beamten eine halbe Meile vom Leuchtturm El Tostón in der Stadt Cotillo im Norden Fuerteventuras bis zu dem mit zwei Personen besetzten Sportboot.
Nach der Inspektion wurde festgestellt, dass das Boot eine übermäßige Menge an Fisch an Bord hatte. Es sei daran erinnert, dass 5 kg die Höchstmenge pro Person und Lizenz in diesem Gebiet ist, weshalb es amtlich gemeldet wurde und der gesamte Fisch an Bord des Bootes beschlagnahmt und anschließend an eine Wohltätigkeitsorganisation übergeben wurde.

Die Gesetzgebung, die diese Vorgänge regelt – Gesetz 17/2003 vom 10. April 2003 über die Fischerei auf den Kanarischen Inseln – über Fanggeräte und -methoden für die Seefischerei besagt, dass der Fang einer Fischmenge pro Person bei der Freizeitfischerei, die das Doppelte der Tageshöchstgrenze überschreitet, Verwaltungsstrafen von bis zu 60.000 Euro nach sich zieht, sowie andere Maßnahmen wie die Beschlagnahmung der gewonnenen Produkte oder Waren.

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