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Der Inselrat empfängt eine Vertretung des Personals und der Plattform ‚Save Oliva Beach‘.

Der Präsident Sergio Lloret bekräftigt die Unterstützung der Insel und bietet an, einen Dialog zu fördern, der die Interessen der Parteien zusammenbringt

Donnerstag, 10. Juni 2021.

Der Präsident des Cabildo von Fuerteventura, Sergio Lloret López, die erste Vizepräsidentin, Lola García, der zweite Vizepräsident, Claudio Gutiérrez, und die Stadträtin für Tourismus, Jessica de León, haben am heutigen Donnerstagmorgen, 10. Juni, eine Vertretung der Arbeiter des Hotels Oliva Beach und der Plattform zur Rettung des Oliva Beach empfangen, denen sie die Unterstützung der Inselregierung für ihre Forderungen übermittelten. Heute arbeitet das Cabildo weiter daran, die Situation der Einrichtung zu entschärfen, deren Reform- und Sanierungsprozess von der Genehmigung des Ministeriums für den ökologischen Übergang abhängt und Hunderte von Familien des Strandes La Oliva betrifft.

Wie schon zu Beginn dieser Woche mit der Rechtsvertreterin von Gru-po Riu, Sandra Borges, informierte Präsident Sergio Lloret Lopez heute die Vertreter des Hotels über die Maßnahmen, die das Cabildo in den letzten Wochen ergriffen hat, wie z.B. die Weiterleitung des Berichts des Geschäftsführers des Insularen Wasserrates (CIAF) an die Küstenschutzbehörde, der besagt, dass die Selbstversorgung, die das Hotel fördert, regulierbar ist, oder die Genehmigung zur Einsicht in die von der Behörde angeforderten Akten. DarÃ?ber hinaus sagte der PrÃ?sident, dass aus dem Cabildo wird bald mit dem neuen Leiter der KÃ?sten zu treffen, in ihrer Bereitschaft, weiterhin bei der Lösung des Problems zusammenzuarbeiten.

Für den Präsidenten Sergio Lloret wird das Umweltargument als Ausrede benutzt, um die Entscheidung zur Freigabe der Reform zu verzögern. In diesem Sinne erinnerte er sie daran, dass vom Cabildo an die Zentralverwaltung die Plenarvereinbarung vom April geschickt wurde, die darauf drängt, dass einerseits die Arbeiten der Reform und Modernisierung sofort autorisiert werden, und andererseits die Überprüfungsakte der Konzession des Landes, in dem sich die Einrichtungen befinden, ebenfalls sofort gelähmt werden soll.

Im Moment gibt es zwei Probleme, und sie sind unabhängig voneinander. Einerseits die Absicht des Ministeriums, das Grundstück, auf dem sich das Hotel befindet, wieder in den öffentlichen Besitz zu bringen. Und zum anderen die Genehmigung der Reform“, so der Präsident. Wir wissen, dass es Sektoren – soziale und politische – gibt, die gegen die Reform sind und die Notwendigkeit argumentieren, das Hotel von seinem jetzigen Standort zu entfernen. Wir wissen auch, dass sich das Hotel in einem ökologisch sensiblen Gebiet befindet“, fährt er fort. Wir müssen uns hinsetzen und reden, um die Zukunft neu zu definieren, aber in der Gegenwart ist es wichtig, dass die Reform jetzt durchgeführt wird, weil es eine Priorität ist, für die Familien der Arbeiter, für La Oliva und für ganz Fuerteventura“, schließt er ab.

Sobald dieses Problem gelöst ist und die anderen angegangen werden können, wird zunächst nach Alternativen zum aktuellen Standort des Hotels gesucht. Ohne sie, erklärt der Präsident, kann heute nicht erhoben werden, um das Hotel zu entfernen.

Im Namen der Arbeiter äußerte der Vorsitzende des Betriebsausschusses, Olegario Umpiérrez, seine Besorgnis, weil „das Ministerium nichts anderes tut, als Hindernisse aufzustellen. Mal sehen, ob das Cabildo nun, nachdem es klargestellt hat, dass es nichts Illegales tut, bei der Lösung vorankommt.

Von der Plataforma Salvar el Oliva Beach sagte ihr Vizepräsident Rafael Giráldez, dass „wir weiter kämpfen werden, obwohl wir es sehr schwierig sehen. Wie ist es möglich, dass einige wenige Menschen über die Zukunft von Hunderten von Familien entscheiden. Zum Glück haben wir wenigstens die Unterstützung des Cabildo, das weiterhin für uns und unsere Familien kämpft“, sagte er.

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