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Das Cabildo verstärkt die Arbeit des Wildtierschutzes durch den Eintritt eines neuen multidisziplinären Teams

Das Personal schließt sich den Aufgaben der Aufnahme und des Transports von verletzten Wildtieren, der Verwaltung von Auffangstationen und Misthaufen an.

Montag, 14. Juni 2021.

Das Cabildo von Fuerteventura hat die Arbeit zur Erhaltung und zum Schutz der Wildtiere auf der Insel verstärkt und ein neues multidisziplinäres Team eingesetzt, das bereits auf der ganzen Insel tätig ist. Auf diese Weise hat die Inselgesellschaft dank eines Auftrags an das öffentliche Unternehmen GESPLAN die Einstellung von vier Facharbeitern und einem Tierarzt (Koordinator) ermöglicht, die Aufgaben für die Aufnahme und den Transport von verletzten Wildtieren, die Verwaltung von Auffangstationen und Misthaufen sowie andere Unterstützungsmaßnahmen im Falle von Strandungen oder Schulungen übernehmen werden.

Die Inselgesellschaft verfügt über ein Zentrum zum Schutz und zur Rettung von Meeresschildkröten in Morro Jable und ein Zentrum zur Rettung von Meeresschildkröten in der Biologischen Station La Oliva. Der Zweck dieser Einrichtungen ist die Pflege und Wiederherstellung geschützter Arten, die durch menschlichen Einfluss oder andere natürliche Ursachen beeinträchtigt wurden, mit dem letztendlichen Ziel, sie anschließend in ihre natürliche Umgebung zurückzuführen. Im Falle der Schildkröten werden sie hauptsächlich durch Kiemennetze mit Fischereigeräten oder Plastik eingeschleppt. Andere wichtige Einrichtungen, die mit der Erhaltung der Artenvielfalt auf Fuerteventura verbunden sind, sind die Mülldeponien, durch die wöchentlich die Population von Aasfressern wie Guirre, Adler oder Krähe mit Nahrung versorgt wird.

Der Präsident Sergio Lloret López dankt und schätzt die Arbeit des neuen Teams, „die dazu beitragen wird, das natürliche Gleichgewicht unserer Insel zu stärken und die Arten, die so oft durch menschliches Handeln geschädigt werden, so schnell wie möglich zu erholen“.

Für die Stadträtin für ökologische Nachhaltigkeit, Lola Garcia, „ergänzt diese Maßnahme die Arbeit, die wir bereits für den Schutz der Tierwelt leisten, und unterstreicht einmal mehr die reiche Artenvielfalt Fuerteventuras und die Bedeutung der Pflege eines Gebiets als Biosphärenreservat“.

Laut dem Stadtrat für Umweltmanagement, Pedro Martinez, „müssen wir den Schutz und die rationelle Nutzung des natürlichen Erbes sicherstellen, wobei wir den am meisten bedrohten Lebensräumen und Arten, die unter besonderem Schutz stehen, besondere Aufmerksamkeit widmen“.

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