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Das Acaymo Tageszentrum für ältere Menschen öffnet wieder seine Türen

Das Acaymo Tageszentrum für ältere Menschen öffnet wieder seine Türen mit „Blasengruppen“ und allen Sicherheitsmaßnahmen gegen Covid-19
Ascanio bittet das Gesundheitsamt, die Impfung der Benutzer und Mitarbeiter dieses städtischen Dienstes vorzuziehen, da es sich um „Hochrisikogruppen“ handelt

Das Acaymo Tageszentrum für ältere Menschen in La Laguna hat nach der Änderung der Alarmstufe für die Insel Teneriffa und der festgestellten Verbesserung der kumulativen Infektionsraten in der Gemeinde seine Türen wieder geöffnet, und zwar mit einer Reihe von Präventiv- und Sicherheitsmaßnahmen, die Blasengruppen von 15 Personen und zweiwöchentliche Schichten umfassen. Der Stadtrat für Soziales, Rubens Ascanio, hat auch formell darum gebeten, die Vorverlegung der Impfung der Menschen, die diese Einrichtungen nutzen, und des gesamten Personals in Erwägung zu ziehen, „da es sich um eine Hochrisikogruppe handelt, die jeden Tag von ihren Wohnungen zum Zentrum kommt und geht“.
„Die aktuelle Verbesserung der Infektionsstatistik erlaubt es uns, wenn auch mit eingeschränkter Kapazität und vielen Sicherheitsmaßnahmen, einen Dienst wieder aufzunehmen, der für das physische, psychische und emotionale Wohlbefinden unserer älteren Menschen unerlässlich ist. In den Zeiten größerer Einschränkungen gab es ein telematisches Programm mit Aktivitäten für aktives Altern und Workshops zur kognitiven Stimulation sowie einen individuellen Betreuungsservice und Online-Gruppensitzungen, die sichere Hausbesuche durch den Psychologen und den soziokulturellen Animationstechniker beinhalteten. Aber die Aktivität von Angesicht zu Angesicht ist von grundlegender Bedeutung, nicht nur um die beste Unterstützung zu bieten, sondern auch um eines der großen Probleme zu bekämpfen, die wir bei unseren älteren Menschen sehen, nämlich das der ungewollten Einsamkeit“, schätzt Ascanio ein.
In dem Zentrum, das eine Kapazität für 30 Personen hat und eine Tagesaufenthaltseinheit umfasst, werden Dienstleistungen und Programme entwickelt, unter anderem für physische und funktionelle Rehabilitation, Beschäftigungstherapie und psychomotorische Übungen, alles mit dem Ziel, verschiedene kognitive Funktionen zu trainieren oder eine Art von kognitivem Defizit zu verhindern und zu verzögern. „Eines unserer Ziele für diese Wahlperiode ist es, mehr Einrichtungen wie diese in der Gemeinde einzurichten, denn es hat sich gezeigt, dass sie sehr notwendig und effektiv sind, um die kognitiven und sozialen Pflegebedürfnisse älterer Menschen zu erfüllen“, erklärt der Stadtrat.
Der Stadtrat hat die Generaldirektion für Abhängigkeit und Behinderung und die Abteilung für Abhängigkeit des regionalen Gesundheitsministeriums von der Wiedereröffnung dieser Einrichtungen in Kenntnis gesetzt und sie über die getroffenen Präventionsmaßnahmen informiert. Aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen wurden die Benutzergruppen in zwei Schichten zu je 15 Personen aufgeteilt, und alle Präventionsprotokolle sind weiterhin aktiv. Zu den Maßnahmen gehören die obligatorische Verwendung von Masken, hydroalkoholischem Gel und häufiges Händewaschen, das Messen der Temperatur dreimal täglich und während des Transports, das Reinigen und Desinfizieren von Räumen und Spielen nach der Benutzung sowie ein Sicherheitsabstand von 2 Metern in Werkstätten und Gemeinschaftsräumen und Materialien zur individuellen Nutzung.


Programme und Dienstleistungen
Das öffentlich betriebene Tageszentrum Acaymo konzentriert sich auf die Förderung, soziale Integration und persönliche Betreuung älterer Menschen und verfügt über eine Tagesaufenthaltseinheit, die eine umfassende Betreuung während des Tages bietet und den Transport einschließt. Es stellt den Nutzern und ihren Familien eine Reihe von therapeutischen Interventionsprogrammen im kognitiven, funktionalen, psycho-affektiven und relationalen Bereich zur Verfügung; Gesundheitsfürsorge, Umweltintervention, kontinuierliches Training der professionellen Pflege sowie das Programm Social Collaborators
Zu den angebotenen Leistungen gehören Kantine, Friseur, Schulung und Grundorientierung im familiären Umfeld. Zur Unterstützung der Familien der Nutzer gibt es ein Interventionsprogramm, einen Informations- und Beratungsdienst, Psychoedukations- und Selbsthilfegruppen, psychosoziale Zusammenarbeit sowie eine individuelle interdisziplinäre Beratung.
Außerdem verfügt es über eine neue Magnetschleifenanlage zur Verbesserung der Kommunikation mit Hörgeräteträgern, ein System, das die auditive Zugänglichkeit in der Umgebung erleichtert, sowohl für die Orientierung und Mobilität im Raum als auch für die Wahrnehmung von Klang- und Sprachinformationen.

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