Deine Kanaren aktuell

3,6 Millionen Euro für erneuerbare Energien und Energieverbesserungen in Unternehmen und Haushalten

Die Abteilung für ökologischen Übergang, Kampf gegen den Klimawandel und Raumplanung der Regierung der Kanarischen Inseln wird über die Generaldirektion für Energie im Jahr 2021 insgesamt 3.665.750 Euro bereitstellen, um Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien in Unternehmen und Wohngebäuden zu subventionieren.

Ein Auszug aus der Reihenfolge, in der die voraussichtliche Ausschreibung dieser vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanzierten Subventionen erfolgt, wird in den nächsten Tagen im Amtsblatt der Kanarischen Inseln veröffentlicht, wobei die Frist für die Zulassung der Anträge am 22. Januar beginnt und bis zum 22. Februar verlängert wird.

Der für das Gebiet zuständige Stadtrat José Antonio Valbuena betont, dass „wir mit dieser Hilfe die Beteiligung der Gesellschaft an der Entwicklung eines nachhaltigen Modells erleichtern wollen, das den Kampf gegen den Klimawandel auf den Kanarischen Inseln ermöglicht“.

Ebenso hebt er hervor, dass angesichts des Erfolges, den diese Förderlinie in vergangenen Aufrufen erzielt hat, der Schwerpunkt darauf liegt, die wachsende Nachfrage von Geschäfts- und Wohngruppen nach der Durchführung nachhaltigerer Projekte zu decken, die eine Reduzierung der Ausgaben mit sich bringen und eine geringere Auswirkung auf die Umwelt darstellen.

Die Generaldirektorin für Energie, Rosana Melián, erklärt, dass „der Gesamtbetrag der Beihilfe einen Posten von bis zu 3.055.750 Euro für den Unternehmenssektor vorsieht, wovon der Großteil, bis zu 2.000.000 Euro, für die Implementierung von erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung in Gebäuden, Infrastrukturen und Anlagen bestimmt ist“.

Darüber hinaus sind 650.000 Euro für Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden, 350.000 Euro für die Verbesserung der Technologie in Geräten und industriellen Prozessen und 55.750 Euro für erneuerbare Energien zur thermischen Nutzung in Gebäuden, Infrastrukturen und Anlagen enthalten.

Auf der anderen Seite wird der Wohnbereich einen Posten von 600.000 Euro haben.

Der Aufruf sieht eine maximale Subvention pro Begünstigtem von 90.000 Euro vor, was eine Investition von 200.000 Euro bei einer 45%igen Subventionierung bedeutet.

Sie besagt auch, dass im Falle von Unternehmen Projekte mit einer Investition von weniger als 66.666 Euro nicht subventioniert werden, während im Wohnbereich solche mit einer Investition von weniger als 12.000 Euro verworfen werden.

Über dieselbe Förderlinie wurden in diesem Jahr insgesamt 284 Projekte bezuschusst, von denen 199 auf Wohngebäude und 85 auf Unternehmen entfallen. Darüber hinaus gab es im selben Jahr einen deutlichen Anstieg der Anzahl der bearbeiteten Anträge, die über 600 lag.

close

Hier kannst Du unseren Newsletter abonnieren