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Öffentliche Konferenz über Tierschutz auf Fuerteventura

Die Inselregierung und die Animal Academy lancieren eine partizipatorische Konferenz über das Wohlergehen, den Schutz und die Verteidigung von Tieren

Donnerstag, 3. Dezember 2020.

Die Inselregierung von Fuerteventura wird über die Abteilung für Bürgerbeteiligung, die von Pau Quiles geleitet wird, und die Tierakademie eine partizipatorische Konferenz abhalten, deren Ziel es ist, die Bevölkerung Fuerteventuras im Umweltbereich sowie im Schutz und in des Schutzes der Tiere aufzuklären. Ziel dieser Gespräche ist es, die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit eines bewussteren Umgangs mit dem Planeten und den übrigen Bewohnern zu sensibilisieren sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit im Bereich der Freiwilligenarbeit mit den Verbänden, die sich auf der Insel für den Schutz der Tiere und der natürlichen Umwelt einsetzen, zu verstärken.

Diese Gespräche werden persönlich abgehalten, wobei die Kapazität auf 30 Personen begrenzt ist, während eine virtuelle Konferenz in Erwägung gezogen wird, um eine möglichst große Beteiligung der Bevölkerung zu erreichen. Sowohl die persönlichen als auch die virtuellen Sitzungen müssen im Voraus über den folgenden Link angemeldet werden:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScLrwrKOC1eqpmby9VbxanYFZD1W2bu8zk-_zt2HmgAugRtSw/viewform?usp=sf_link

Es wird sechs Tage mit jeweils zwei Sitzungen auf der ganzen Insel von 17.00 bis 20.00 Uhr geben. So findet die Aktivität am Montag, den 21. und Dienstag, den 22. Dezember im Hotel Mirador in Puerto del Rosario, am Montag, den 11. und Dienstag, den 12. Januar im Centro Cultural de Valles de Ortega und am Montag, den 25. und Dienstag, den 26. Januar im Saal der örtlichen Polizei Morro Jable statt.

Die Konferenz findet außerdem am Mittwoch, dem 5. und Donnerstag, dem 6. Mai, im Hotel Mirador in Puerto del Rosario, am Mittwoch, dem 12. und Donnerstag, dem 13. Mai, im Centro Cultural de Valles de Ortega und am Mittwoch, dem 19. und Donnerstag, dem 20. Mai, im Konferenzraum der lokalen Polizei von Morro Jable statt.

Auf der anderen Seite werden über die ZOOM drei virtuelle Tage von 15 bis 21 Uhr am 18. Februar, 15. April und 10. Juni abgehalten.

Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und umfasst einen Vortrag/Workshop zur Einführung in das Konzept des „Zero Waste“ (Null Abfall), mit dem Ziel, etwas über den vom Menschen erzeugten Abfall herauszufinden, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Abfalls auf die Natur liegt. Die Teilnehmer lernen die große Vielfalt der verfügbaren Produkte kennen, die zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks beitragen, und erfahren, welche Einwegprodukte durch langlebigere und umweltverträglichere Produkte ersetzt werden können.

Während der Konferenz werden allgemeine Aspekte des Tierschutzes diskutiert, wobei Begriffe wie aktive und passive Misshandlung oder Bereicherung der Umwelt definiert werden, mit einem partizipativen Workshop zur Vertiefung des Konzepts der Empathie.

Die Anwesenden werden auch über Erste Hilfe für Tiere und über die rechtlichen Möglichkeiten des Aussetzens und der Misshandlung von Tieren informiert, mit dem Ziel, Zweifel darüber auszuräumen, wie im Falle des Auffindens eines ausgesetzten oder misshandelten Tieres vorzugehen ist.

Auch das Konzept des Haustiers wird eingehend untersucht, wobei die grundlegenden Tierschutzmaßnahmen, die für ein Haustier vorgesehen werden sollten, erläutert werden, und es wird ein runder Tisch abgehalten, an dem die Teilnehmer ihre Eindrücke, Ideen, Ratschläge oder Anregungen kommentieren können.

Die Vorträge werden von der Tierärztin und Mitbegründerin des Projekts The Animal Academy, Belén Roca, der Hundeerzieherin und Gründerin des A.M.C-CAN-Projekts, Alba Miquel, und der Tieranwältin des Tierschutzanwaltsverbandes PROTA, Maite Bautista, gehalten.

Die Animal Academy ist ein gemeinnütziges Projekt, das von einem Tierarzt und einer Tierarzthelferin gegründet wurde. Es entstand aus dem dringenden Bedürfnis, all jene Nutztiere auf Fuerteventura zu retten und zu beherbergen, die Opfer von Missbrauch und Aussetzung sind, sowie die lokale Bevölkerung über Umwelterziehung und Hausökologie aufzuklären und zu sensibilisieren.

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