Deine Kanaren aktuell

Die verstummte Lebensfreude

Gran Tarajal menschenleer

Die Lebensfreude der Canarios ist eingesperrt worden. Gerade sie ist es, die das Leben auf den Kanaren so kostbar macht. Auch in den ruhigen Zeiten vor 40 Jahren stieß man auf diese Lebensfreude. Man musste nur an eine Tür klopfen, auch wenn es ein in der Landschaft verlorenes Haus war. 

Man wanderte durch die Wüste Fuerteventuras und hörte sie, die Lebensfreude, schon Kilometer weit entfernt. 

Der Klang einer Timple kündigte ein kleines Dorf an.

Ein Dorf in der Einsamkeit aber voller Geselligkeit. Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Gofio, Kartoffeln, Käse und Rum waren die einzige Grundlage für ein fröhliches Fest. Begleitet von der Musik der Timple.

Immer ein Witz auf den Lippen. Die kanarische Lebensfreude ist auch bis heute nicht verstummt. Keine Krise, auch nicht einmal die Finanzkrise konnte ihr etwas anhaben. Bis der Virus kam.

Die Strände sind menschenleer und die Häuser verstummt. Die Kinder still.

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