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Die Kanarischen Inseln haben in den letzten 36 Stunden tausend Einwanderer aufgenommen

Die Zahl der Einwanderer, die in den letzten 36 Stunden auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote angekommen sind, steigt auf 1.015, die aus 37 Booten und Cayucos in Gewässern nahe der Küste gerettet wurden.

Zusätzlich kam eine Gruppe von 18 Maghrebis an diesem Samstag Morgen im Hafen Arguineguín an. Sie wurden von der Küstenwache gerettet.

In den letzten Stunden sind 429 Menschen in 27 Booten auf Gran Canaria angekommen; auf Teneriffa 485 in vier Cayucos; auf Lanzarote 95 in fünf Patera; und auf Fuerteventura 6 in einem Boot.

Der Strom von Einwanderern lässt nicht nach. Gut organisierte Menschenhändler möchten auf dieses Geschäft nicht verzichten. Die Küste Afrikas ist lang und weit. Ohne Hilfe der lokalen Behörden ist eine Überwachung nicht möglich. Vor allem wenn die afrikanischen Beamten an dem Geschäft beteiligt sind. Wenn die Regierungen nicht für ihre Menschen sorgen können, dann müssen sie es selbst tun. Egal wie und egal wo. Der Tisch muss gedeckt werden.

Unfähige Politiker verursachen hier und dort katastrophale Zustände, die wir alle ausbaden müssen.

Handelsware Mensch. Moderne Sklaverei.

Der Menschenhandel ist die böse Fratze unserer Gesellschaft. Tausende Frauen, die aus ärmeren Ländern kommend in Europa ihr Glück gesucht haben, werden täglich auf eine legale Weise vergewaltigt. Notgeile Männer benutzen diese Frauen auf eine skrupellose Weise. Die Nachfrage nach versklavten Frauen ist so groß, dass weltweit organisierte Banden Millionen damit verdienen. Der Schmerz dieser Frauen bleibt zurück und degradiert unsere Gesellschaft.

Das ist der Skandal.

Und die Politiker schauen zu.

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