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Die Guardia Civil schließt einen Einsatz gegen illegalen Tierhandel auf Gran Canaria ab.

SEPRONA-Agenten beschlagnahmten 98 Tiere, die in einem von der Verwaltung auf Gran Canaria genehmigten Zoo untergebracht waren, und verhafteten zwei Personen wegen verschiedener Verbrechen.
Die Beamten hatten die Unterstützung der Territorialdirektion für Außenhandel von Las Palmas.

Dezember 2020- Agenten des Dienstes für den Schutz der Natur (SEPRONA) des Kommandos Las Palmas beendeten im vergangenen November eine Operation gegen den illegalen Tierhandel auf Gran Canaria und verhafteten zwei Männer – älter und nicht vorbestraft – wegen Verbrechen gegen Fauna und Flora, falscher Dokumente, Schmuggel geschützter Arten und illegalem Waffenbesitz.

Beginn der Untersuchungen
Die Ermittlungen begannen als Ergebnis einer anderen Operation, die SEPRONA in verschiedenen Teilen des Landes durchführte. Dabei wurden mehrere Ermittlungslinien zu Unregelmäßigkeiten im Handel mit Tierarten, die durch das Internationale Übereinkommen über den Handel mit Flora und Fauna (CITES) geschützt sind, durch zwei auf der Insel Gran Canaria ansässige Personen gewonnen.

Datensätze
Nach den entsprechenden Ermittlungen führte die Guardia Civil am 20. Oktober zwei Durchsuchungen in den Gemeinden Telde und Gáldar durch, in zwei Einrichtungen, die für die Zucht exotischer Arten geeignet sind. Dabei wurden 98 Tiere verschiedener Arten, die durch das oben genannte Abkommen geschützt sind, ausfindig gemacht und beschlagnahmt, insbesondere die folgenden:

5 RINGELSCHWANZLEMUREN; 4 LEOPARD-SCHILDKRÖTEN; 1 MORA-SCHILDKRÖTE; 6 CARBONARIA-SCHILDKRÖTEN; 14 RADIATA-SCHILDKRÖTEN; 7 HORSFIELDII-SCHILDKRÖTEN; 14 ELEGANZ-SCHILDKRÖTEN; 4 TORNIERI-SCHILDKRÖTEN; 1 JAPANISCHE LANDSCHILDKRÖTE; 1 GALAPAGOS-SCHILDKRÖTE; 4 BOA ESPERALDA; 3 LEGUANE C. CORNUTTA; 1 LEGUAN C. LEWISI; 1 VARANO DEL NILO; 1 ALBINO-NILKROKODIL; 2 KUBANISCHE KROKODILE; 3 NILKROKODILE; 2 SULCATAS-SCHILDKRÖTEN; 12 ALDABRA-RIESENSCHILDKRÖTEN; 2 GILA-MONSTER; 4 CTENOSAURA SIMILIS-LEGUANE; 1 GRÜNER LEGUAN; 2 KALIFORNISCHE LAMPROPELTIS-SCHLANGEN; 2 AMAZONA AESTIVA-PAPAGEIEN; 1 KUBANISCHER AMAZONENPAPAGEI

Das Verbrechen des Schmuggels bestand im Handel mit Arten, die von der CITES-Konvention betroffen sind, wobei den Festgenommenen die Dokumente für den legalen Handel fehlten und sie sich außerhalb der gesetzlichen Kontrolle der Arten befanden.

Waffen
Darüber hinaus griff die Guardia Civil in das Register der Stadt Telde mit folgenden Waffen ein: eine 9-Millimeter-Parabellum-Kriegsmaschinenpistole, eine Armbrust und ein Druckluftkarabiner, ohne dass die Verhafteten irgendeine Art von Dokumentation für deren legale Verwendung vorlegten.

Aus all diesen Gründen wurden die beiden Personen als mutmaßliche Täter der oben genannten Straftaten verhaftet und zum entsprechenden Untersuchungsgericht der Wache gebracht.

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