Deine Kanaren aktuell

Die Gemeinden Fuerteventuras kämpfen gemeinsam

Betancuria, 13. September 2020.- Die Gemeinden von Fuerteventura sind nicht mit der Umsiedlung von Migranten in leerstehende Hotels einverstanden. Der wirtschaftliche und soziale Druck, der durch das Virus entstanden ist, wird durch die ständige Einwanderung von Afrikanern, die mit kleinen Booten über den Atlantik kommen verstärkt. Auch, weil ein Großteil der Immigranten infiziert ist. Die Menschen werden sofort in Quarantäne, um den Kontakt mit der Bevölkerung zu vermeiden. 

Da man aber nicht in der Lage ist den Einwanderungsstrom in ordentlichen Häusern unterzubringen, hat die Regierung entschieden, leerstehende Hotels für die Unterbringung der Immigranten zu benutzen.

Dagegen wehren sich nun die Gemeinden. Sie sind der Meinung, dass dies dem Tourismus zusätzlich schaden könnte.

Bei einem Arbeitstreffen in Betancuria wurde das aktuelle Tourismus-Szenario und die zukünftigen Erwartungen analysiert.

Die Gemeinden wollen die individuelle Verantwortung einfordern, um die Entwicklung von COVID-19-Infektionen auf der Insel zu stoppen, damit sich die Tourismusindustrie bald erholen kann.

Im Konklave wurde nach den Beschränkungen des Vereinigten Königreichs und Deutschlands infolge der epidemiologischen Entwicklung von COVID-19 eine allgemeine Einschätzung der aktuellen Situation des Tourismussektors auf der Insel vorgenommen. In diesem Sinne wird die derzeit geringe touristische Besetzung mit Besorgnis bewertet. Auch die Gemeinden mit weniger Hotelunterkünften weisen auf die Unsicherheit des gegenwärtigen Augenblicks hin.

Obwohl es stimmt, dass die Wiedereröffnung der meisten Beherbergungsbetriebe nach dem Ende des Alarmzustands und bis vor einigen Wochen sehr gute Daten über die Touristenbelegung auf der Insel hinterlassen hat, vertrauen sie auf eine Erholung, sobald die Beschränkungen der wichtigsten Länder wie England und Deutschland aufgehoben sind.

Man will auf diesen Moment gut vorbereitet sein.

close

Hier kannst Du unseren Newsletter abonnieren